Alarmierungskonzept

Die Alarmierung der Bevölkerung wird flächendeckend mit folgenden Mitteln ausgeführt:

  • Stationäre Sirenen in den stark und mittel besiedelten Gebieten
  • Mobile Sirenen in den schwach besiedelten Gebieten
  • Telefonische Alarmierung für abgelegene oder schwer zugängliche Einzelobjekte

Die Planungen werden durch unsere Dienststelle sichergestellt, laufend überprüft und aktualisiert.

Der Kanton Luzern verfügt über 173 elektronische Sirenen, die auch bei einem Stromausfall die Alarmierung der Bevölkerung sicherstellen.

Umsetzung der Alarmierung

Um die Alarmierung der Bevölkerung zeitgerecht sicherzustellen, sind die Partner-organisationen Polizei und Feuerwehr in den Prozess eingebunden.

Aufgabenteilung

Polizei:

  • Stellt die Auslösung der stationären Sirenen mittels Fernsteuerung POLYALERT sicher (einzeln, gruppenweise oder kantonal)
  • Alarmiert die Alarmierungsgruppen der Gemeinden (Behörde, Feuerwehr, Zivilschutz)
  • Ist für die Verhaltensanweisungen und den Auftrag an die Radiogesellschaften verantwortlich
Feuerwehr:
  • Stellt die Alarmierung mit den mobilen Sirenen und die Telefonalarmierung sicher
  • Stellt die Auslösung der stationären Sirenen bei Ausfall der Sirenenfernsteuerung sicher

Zivilschutz des Kantons Luzern:

  • Ist für die Planung der Alarmierung zuständig
  • Ist für die Betriebsbereitschaft der Alarmierungsmittel verantwortlich
  • Bearbeitet alle Störungen und Mutationen der Alarmierungsmittel

Sirenentest

Gesamtschweizerisch werden jährlich, jeweils am ersten Mittwoch im Februar, zwischen 13.30 bis 14.00 Uhr, die Mittel zur Alarmierung der Bevölkerung (die zentrale Sirenen-Fernsteuerung,  die Handauslösungen der stationären Sirenen und die mobilen Sirenen und Fahrrouten) überprüft.

Auszug aus einem Sirenenplan

Sirenenplan

Projekte

2016/17 wird durch unsere Dienststelle ein Projekt zur Verdichtung der Beschallung geplant und umgesetzt.