Schutzräume

Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer haben beim Bau von Wohnhäusern Schutzräume zu erstellen, auszurüsten und zu unterhalten. Muss kein Schutzraum gebaut werden, ist ein Ersatzbeitrag an den Kanton zu bezahlen.

Der Kanton steuert nach Vorgaben des Bundes den Schutzraumbau. Er bestimmt Beurteilungsgebiete unter Berücksichtigung der Bevölkerungsdichte, Gefahren, Topographie und Hindernisse wie Flüsse, Täler, Hügel, Autobahnen, Bahnlinien usw.

In Gebieten, in denen zu wenige Schutzräume zur Verfügung stehen, haben die Gemeinden öffentliche Schutzräume zu erstellen, auszurüsten und zu unterhalten.

Man unterscheidet grundsätzlich 2 Schutzraumarten:

Schutzräume mit 5-50 Schutzplätzen

Schutzräume mit 5-50 Schutzplätzen
1 Abteil mit einem Eingang (Panzertüre)

Schutzräume über 50 Schutzplätze

Schutzräume über 50 Schutzplätze
Mehrere Abteile für je 50 Personen
1 Eingang mit Schleuse

Zur Ausrüstung gehören die künstliche Belüftung, die Liegestellen und die Aborte