Dienstpflicht

Männer mit Schweizer Bürgerrecht, die für die Schutzdienstleistung tauglich sind, sind vom 20. bis zum vollendeten 40. Altersjahr pflichtig.

Ausbildung

Innert drei Jahren nach der Rekrutierung hat der Schutzdienstpflichtige die Grundausbildung von 2 Wochen in der Funktion zu absolvieren, zu der er an der Rekrutierung eingeteilt wurde.

Der Angehörige des Zivilschutzes kann zu weiteren Ausbildungen wie Zusatzausbildung, Kaderausbildung und Weiterbildung verpflichtet werden.

Diese Ausbildungen werden durch den Kanton sichergestellt.

Die Wiederholungskurse hat der Angehörige des Zivilschutzes in der Zivilschutz-organisation zu absolvieren, in der er eingeteilt wurde.

Einsatz

Für den Einsatz bei Katastrophen und Notlagen steht der Schutzdienstpflichtige so lange zur Verfügung, wie er gebraucht wird.

Für Einsätze zugunsten der Gemeinschaft steht der Schutzdienstpflichtige für maximal zwei Wochen zur Verfügung.

Aufgebot

Für Ausbildungsdienste und planbare Einsätze zugunsten der Gemeinschaft wird dem Schutzdienstpflichtigen mindestens 6 Wochen vor Beginn des Dienst-anlasses ein Aufgebot zugestellt.

Für den Einsatz bei Katastrophen und Notlagen kann der Schutzdienstpflichtige auch sofort, also zum Beispiel telefonisch aufgeboten werden.