Zentrale Dienste

An der Rekrutierung des Bundes wird der Schutzdienstpflichtige in eine Grundfunktion eingeteilt und dem Kontrollwesen des Kantons zugewiesen. Neben den persönlichen Informationen werden alle Ausbildungs- und Dienstleistungsdaten in der kantonalen Datenbank erfasst und bis zu seiner Entlassung bewirtschaftet.

Nach absolvierter Grundausbildung wird der Schutzdienstpflichtige einer Zivilschutzorganisation zugewiesen.

Freiwillig Schutzdienstleistende (Frauen, Ausländer und Ausländerinnen mit Niederlassungsbewilligung sowie aus der Militär-, Zivildienst- oder aus der Zivilschutzpflicht entlassene Personen) sind durch das Kontrollwesen zu prüfen, nötigenfalls einer Rekrutierung zuzuweisen und werden in der kantonalen Datenbank verwaltet.

Die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen minimalen bzw. maximalen Dienstleistungen sind durch die Zivilschutzorganisationen sicherzustellen und werden durch die kantonale Dienststelle geprüft.

Die Gliederung und die Sollbestände der sechs Zivilschutzorganisationen im Kanton werden durch die kantonale Dienststelle bestimmt und überwacht.

Das Kontrollwesen ist für die Zuweisung der Funktionsbezeichnungen und der Dienstgrade zuständig.

Der gesamte Zivilschutz des Kantons Luzern kann über das "Kontrollwesen" telefonisch aufgeboten werden. Das Aufgebotssystem steht allen Zivilschutzorganisationen zur Verfügung.

Widerhandlungen gegen die Rechtsvorschriften des Bundes und des Kantons werden untersucht und allenfalls an die Strafbehörden weitergeleitet.

Wegzüge aus dem Kanton werden durch die kantonale Dienststelle bewirtschaftet, ebenso die Entlassungen oder vorzeitigen Entlassungen zugunsten einer Behörde oder einer Partnerorganisation im Kanton Luzern.

Neubeurteilungen der Schutzdiensttauglichkeit werden administrativ verwaltet und der zuständigen Stelle des Bundes weitergeleitet.